Filmtipp: Macht ohne Kontrolle

Hat Arte gesendet. Untersucht die Troika und ihre Maßnahmen gegen die Krise. Absolut sehenswert!

(Muss ich mehr sagen? Ok: Wer den Film „Let’s make money“ kennt, wird diesen Film mögen. Es geht darum, dass die Chefverhandler der Troika (absichtlich) keinerlei demokratischer Legitimierung unterliegen/unterlagen, weswegen auch keine Diskussion stattfindet, ob die Maßnahmen richtig, falsch oder bewusst völlig Unsinn waren. Beispiel: Die von der Troika unterbundene Verfolgung der richtig wohlhabenden Steuersünder, wir reden von über 2 Milliarden Euro hinterzogener Steuern, in Griechenland.)

Advertisements

Wieso, weshalb warum..?

Habe ich den Blog eigentlich so und nicht anders benannt?

Namen finden ist ja bekanntermaßen nicht einfach. Das schließt Blognamen mit ein. Nun gibt es – im Gegensatz zu Namensbüchern – auch keine Nachschlagwerke, wo man tolle Blognamen findet. Irgendwie logisch: Der Name „Paul“ darf so oft es Eltern gefällt, an Kinder vergeben werden. Als Blogname funktioniert er jedoch nur einmal. (Übrigens ist Paul.de ein Elektronikladen mit zweifelhafter Homepage.)

Also. Wo anfangen? Naja, am besten bei Blogs, die ich gerne lese. Go:

  • Gestern Nacht im Taxi: Super Name für ein Taxiblog. Und für mich so? „Gestern Nacht im Lernraum“? Klingt irgendwie wahlweise versaut oder traurig. Also eher nein.
  • IchStudiere: Weiss man sofort Bescheid. Aber zum einen ist der Name schon weg, zum anderen möchte ich ja auch über andere Dinge schreiben. Vielleicht sogar meistens über andere Dinge. Und wenn ich in halbwegs absehbarer Zeit fertig studiert habe, müsste ich den Blog entweder aufgeben, oder einen Neuen anfangen. Und ich wohne gar nicht im Studentenwohnheim. War dann auch raus.
  • Von der Uni an den Herd: Hm, den Namen könnte ich so übernehmen. Schließlich stelle ich mich nach der Uni öfters mal hin und koche was. Klar, wäre bei mir als Titel vermutlich ironischer als im Original 🙂 Aber klar war: So einen sprechenden Titel zu haben, ist mal nicht verkehrt.
  • Da gibts noch ganz viele andere Blogs. Aber alle zu nennen wird laaaang. Und hier ist also Platz für jeden Blogbesitzer, sich selbst einzusetzen 😉

Also, hingesetzt und nachgedacht – ähm, sorry, das heisst ja jetzt neudeutsch „gebrainstormt“. Worüber will ich schreiben? Gibt nicht nur ein Thema – eigentlich so ziemlich alles. Gut, also „Alles im Taxi“? „Ich studiere alles“? Gar nicht so schlecht. Nur das studieren. Also „ich alles“? Naja, so umfassend bin ich dann ja doch nicht. „Alles ausser den Sachen, die mich nicht interessieren und von denen ich nichts verstehe“? Zu lang. Aber „Alles ausser … “ ist schon mal gut, Alliteration, lyrisch, nie verkehrt. Findet sich da was mit „A“? „Alles ausser Ananas“ oder ähnliches – schwierig. Gut, worüber werde ich nicht schreiben? Und da – das Wetter: Schon als kleines Kind habe ich nach der Tagesschau diskutiert:

Ich: So, Nachrichten um, dann kann ich ja jetzt die DVD….

Mutter: Aber zuerst schauen wir noch was Wetter

Ich: Aber wieso denn? Die irren sich doch sowieso….

Dann wäre das also auch geklärt: Ich schreibe über alles. Alles, außer dem Wetter(bericht). Und damit auch der Name gefunden.

Hallo Welt, ich bin da…

So. Noch ein Blog also, den die Welt nicht braucht. Wird sich jedenfalls zeigen. Hat mich schließlich keiner gefragt, „Hey, hier bitte mach doch mal ein Blog über alles außer dem Wetter!“. Tatsache.

Stattdessen schreibe ich hier primär alles auf, was mich irgendwie bewegt. Das sind vor allem:

  • Sport: Ich betreibe selbst sehr gern Sport. Fit sein, kennt ihr. Schaue genauso gern auch anderen beim Ausüben einer Sportart zu. Hauptsache Wettbewerb.
  • Politik/Wirtschaft: Ich hatte als Kind das Glück, dass ich immer wieder angeregt wurde, über politische Zusammenhänge nachzudenken und zu diskutieren. Insgesamt verstehe ich auch heute wohl das meiste nicht komplett, da hilft das niederschreiben beim reflektieren
  • Karriere: Ich bin Student. Also die Gruppe Mensch, die im Großteil besser als der Schulabsolvent weiß, was sie werden kann, aber nicht, was sie werden wird. Da gibt es genug zu denken und (in der Folge) zu schreiben
  • Zwischenmenschliches: Wer versteht schon, warum Menschen tun, was sie tun? Ich selten.

In diesem Sinne:

Jeder möchte die Welt verbessern und könnte es auch – wenn er nur bei sich selber anfangen würde.

(Karl Heinrich Waggerl)

Start.