Montagsfragenblogstöckchenliebsterdingens…

Na so was: Da gibt es den Blog hier gerade mal einen Monat, und schon werde ich mit Stöckchen, ähm, Awards, naja, einem zumindest, beworfen. 😉 Coole Sache, kommt dann irgendwann die nächste Zeit. Dafür hier ein anderes Stöckchen…

Da habe ich jetzt fleissig lange mitgelesen, wenn das Buchfresserchen wieder eine Frage zum Montag gestellt hat. Jetzt kam aber eine Frage, da MUSS ich einfach 3 Gedanken loswerden: „Glaubst du, du hast schonmal einer Buchfigur nachgeeifert?

Ganz einfach beantwortbar. Glaube ich? Nein. Weiss ich. Und zwar die berühmt-berüchtigtste Mischung aus einem Mediziner mit zeitgenössischer Kriminalliteratur: Sherlock Holmes.

Seit ich lesen kann habe ich Doyle gelesen – mein Opa hatte die Geschichten gesammelt. Wenn wir also meine Großeltern besucht haben, habe ich immer in diesen Büchern gelesen. Und nach jeder weiteren Geschichte habe ich mir ein Stück weiter vorgenommen, stets einen wachen Geist bewahren zu wollen und vor allem: Alles zu erkennen.

Wenn ich draussen bin und nicht anderweitig beschäftigt, sehe ich mir dann Leute an und überlege, was ich aus derem Äußeren wohl schließen kann:
Der Mann mir gegenüber in der Ubahn, der trägt Arbeitsklamotten. Wir fahren Richtung Gewerbegebiet, also vermutlich Schichtbeginn. Drei schwarze Balken auf den Arm tätowiert? Wohl Fan von Black Flag – ergo Punker. Und so weiter.

Natürlich bin ich nicht so gut wie das Original. Natürlich wird aus mir kein Kriminologe. Aber den Vorsatz: Erkenne aus Gegebenem so viel wie möglich, habe ich immer noch. Weil es auch irgendwie Spass macht.

Und weil es dazu führt, dass ich immer wieder von Damen gelobt werden. Weil ich der einzige bin, der sieht, dass sie beim Frisör waren 😉

PS: Zu dem Thema gibt es auch ein suuuuuuuper Sachbuch. Also über die „Kunst des logischen Denkens“, ich habe es mir letztes Jahr schenken lassen. 100% spannend. Ein Interview mit der Autorin findet sich hier.

PPS: Ich musste feststelle, dass das HTML hier das Layout verrissen hatte. Es tut mir Leid, dass mir das erst so spät aufgefallen ist. Mir war der Zusatz-Tag nicht aufgefallen (und die Fehlerkorrektur stört sich ja nicht an korrekten Tags) 😦 Sorry!

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Alles neu…

Juhu, einmal noch ein Musiktitel der den Beitrag benennt.

Ich habe gebastelt. Die meisten Änderungen sind eher subtil, aber mir gefällt mein Blog jetzt deutlich besser – und die nächsten 2 Songs der Woche stehen auch schon komplett *stolzbin 🙂

Was meint ihr denn so? Ich schreibe jetzt einen Monat lang hier. Gefällt euch, was ihr lest? Fehlt euch etwas? Wünscht ihr euch mehr Vielfalt? Mehr Text? Weniger Text? Gab es ein „Highlight“?

Ihr wisst ja, was ich meine, denke ich 😉

Long Story short: Was kann sich noch ändern, damit Euch das hier noch mehr Spass macht? (Ich hoffe, ein bisschen Spass habt ihr bereits ;P )

Montagmorgen…

Wenn nach dem Aufstehen erst der Zucker sich nicht im Kaffe löst,
du dann aus dem Fenster schaust und es schüttet,
du in eine viel zu volle U-Bahn steigst,
im Umsteigebahnhof von langweiligen Infos (Vettel hat ein Formel 1-Rennen gewonnen) zugemüllt wirst,
dich in der Ubahn alle müde anschauen und
du am Zielbahnhof durch den Regen latscht, dabei deine Hose ungefähr auf Schwimmbadniveau nass wird, dann weisst du:

Es ist Montagmorgen.

WMF (2) – Existenzangst

Neue Woche, neue Frage im Webmasterfriday. Und diesmal wollte ich rechtzeitiger etwas verfassen, schließlich passt die Frage irgendwie momentan ganz gut zu meinem Leben (oder zumindest meiner Situation) – es geht um Existenzangst (oder –ängste, wenn eine Angst allein nicht reicht). Verbunden damit die Frage: „Hattet ihr schon einmal das Gefühl, dass nichts klappt und es so nicht weitergehen kann?“

Fangen wir mit der Beantwortung der Frage an: Ja klar, ich hatte schon oft das Gefühl, dass nichts klappt. Ständig, immer wieder. Bei verschiedensten Anlässen – sei es Technik die versagt, wenn ich zu spät komme, weil der Nahverkehr wieder nichts auf die Reihe bekommt oder eben auch, wenn ich mir Dinge vornehme und die so nicht funktionieren. Beispiele? Ich wusste genau, wo und was ich nach dem Abitur studieren würde – BÄÄÄM! Zivildienst. Ich wollte mich in einem Verein ehrenamtlich im Vorstand engagieren – ZACK! beschließt einen Tag vorher ein Mädel gegen mich zu kandidieren: Im dritten Wahlgang verloren.

Gerade im Wahlfall oben hatte ich aber das Glück, an einen sehr weisen Menschen zu geraten, der mir riet: „Nimm dir das Ergebnis nicht zu sehr zu Herzen. Es ist eine Momentaufnahme, mehr nicht.“ Und so hätte ich nur ein halbes Jahr später den Posten geschenkt nehmen können – hatte mich da dann aber schon anders orientiert. Und das denke ich auch – jedes Scheitern bietet die Möglichkeit, neu anzufangen, sich zu hinterfragen und neu zu orientieren.

Kommen wir zur Existenzangst, denn wie gesagt, das beschreibt meine Situation ganz gut. Existenzangst kennzeichnet für mich die Situation, in der alles auf dem Spiel steht, es ist aber noch nichts verloren. Ich habe noch genau eine Chance meine letzte Bachelorprüfung zu bestehen – sonst war es das. Kein fertiges Studium, erst recht kein Master und im Zweifel damit verbunden auch ein erheblich einknickendes Selbstwertgefühl.

Dabei geht es mir weniger um die direkten Konsequenzen (Job/Karriere/Geld/Einfluss/bla, Keks), sondern um mich. Seit ich-weiss-nicht-wievielen Jahren, jedenfalls spätestens ab der fünften Klasse, war ich gefühlt Student. In einem Fach welches ich mir selbst aussuchen durfte. Keine ungeliebten Bilder malen in Kunst mehr. Oder unfähige Lehrer in Deutsch ertragen müssen. Ich würde an einer Universität studieren. Mir meine eigenen Kurse aussuchen. Das alles.

Natürlich ist das so exakt nicht eingetreten, aber im Großen und Ganzen kommt es einigermaßen hin. Und dann bekomme ich das nicht auf die Reihe? Bitter, oder? Egal, denn schließlich werde ich das vermeiden und meine Prüfung bestehen.

Wo liegt also das Problem mit der Existenzangst? Letztlich ist es doch eine Kopfsache. Wenn ich durch die Prüfung durchfallen sollte, müsste ich mir irgendein Pivot, anderes Betätigungsfeld, suchen. Klar blöd, aber es gibt doch genügend Möglichkeiten, etwas mit sich anzufangen. Erst weil ich dem Ganzen eine existenzielle Bedeutung zuweise wird es schwierig.

Der Webmasterfriday schließt mit einem „Was würdet ihr anderen als “Tu das bloss nicht!” mit auf den Weg geben?“. Wenn ich mir meinen Text noch einmal durchlesen, kann es darauf nur eine Antwort geben: Glaub bloss nicht, dass deine Situation, egal wie sie sich verändert, ob zum guten oder schlechten, endgültig ist. Möglichkeiten finden sich immer, wenn man bereit ist, sie zu suchen. Oder sich von ihnen finden zu lassen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viele Gelegenheiten die euch ohne Existenzängste finden, und…

… eine unglaublich angenehme Woche 🙂

Night Mail

Irgendwie fällt mir heute nichts gutes zum posten ein, allerdings bin ich dabei, ein wenig rumzuprobieren, was den persönlichen Faktor angeht. (Das Design gefällt mir, das bleibt erst mal so. Aber was die Seiten zu mir angeht etc. bin ich am feilen) Falls sich daher zwischendurch mal etwas ändert und komisch wirkt: Keine Sorge, dass muss so! 😉

Ganz ohne Inspiration möchte ich euch natürlich nicht zurücklassen:

Hat euch „Night Mail“ von gestern gefallen? Basis dafür war der unten folgende Film, eine Dokumentation der General Post Office im Jahr 1936. Toll, nicht?:

Link(s)verkehr

Woohoo, wieder eine Woche rum, Zeit für neue Stories, wie sie ich nicht schreiben könnte 🙂

Ich wünsche euch eich großartiges Wochenende!

WMF (1): Customer Journey

Schon oft habe ich Beiträge zu vom Webmasterfriday aufgeworfenen Fragen gelesen. Diese Woche wollte ich auch ein bisschen Senf ins Feuer gießen (oder so). Fragestellung war, „Wie sollen Leser deinen Blog benutzen?“ verbunden mit dem schönen Buzzword der „customer journey“. (Ach ja, Marketingthemen sind eigentlich immer Buzzword-Themen. Yay? Customer Journey, Influencer, Content, …)

Natürlich direkt nach erscheinen des Themas…*hust*

Im Folgenden also zwei Sichten: Die von mir als „Irgendwas-mit-BWL“-Student auf das Medium Blog und dann meine privaten Gedanken als Schreibender 😉

Customer Journey also. Die Reise, die ein Besucher (aka „Kunde“ für Unternehmen) auf meiner Homepage nimmt. Von seinem ersten Klick auf die Seite bis zum Seitenverlassen, was optimalerweise einen Kauf oder andere Interaktion (Newsletteranmeldung? Facebooklike? Kontaktmail?) bedeutet. Ich beginne damit, mich zu fragen, wen will ich eigentlich auf meiner Seite haben? Von der Zielgruppe komme ich dann zur Kontaktaufnahme: Wie bekomme ich die Leute auf meine Seite? Welche Google-Suchwörter sollte ich optimieren? Sind die Leute auf Facebook? Gibt es andere „Influencer“, die mich bekannt machen können?

Juhu! Ich habe Besucher. Aber was machen die? Um das rauszufinden gibt es zwei Möglichkeiten: A/B-Testing (also aktiv ausprobieren, schlechte Sachen fliegen raus) oder direkt von Beginn an. Es gibt erforschte Patterns (das Z- und F-Pattern zum Beispiel), die eure Augen auf einer Homepage nachfahren. Entweder willkürlich, es ist aber möglich, das zu steuern. Hat dann positive Effekte: Ich finde mich auf der Homepage intuitiv zu recht und bin zufrieden. Der Betreiber freut sich darüber, denn zufriedener Besucher/Kunde bedeutet immer etwas Gutes. (Auf Blickpattern zu optimieren bringt natürlich auch nichts, wenn das Design Mist ist…)

Wichtig ist natürlich jetzt zu wissen: Was will ich von meinem Besucher erreichen?

Gutes Beispiel für gelungene Journey ist zum Beispiel der FC Bayern Basketball. Da gehe ich als Besucher auf die Seite, finde (interessante) News und kann mich schnell zum Spielplan hangeln. Für mich als Sportfan wichtig: Wie performt der Verein? Oh, sieh mal: Nächste Woche spielen die daheim – und da ist direkt der Ticketlink.

Umgekehrt schlecht gemacht zum Beispiel die Seite des THW Kiel. Optisch völlig überladen – und ich hatte nach 5 Minuten nicht mal den Spielplan gefunden – geschweige denn einen Hallenplan oder ähnliches. (War Stand etwa Dezember 2013, mittlerweile gibt es eine neue bessere Seite, besonders gut online optimiert)

Was bedeutet das denn eigentlich für meinen Blog?

Ich habe im eigentlichen Sinn ja keine „Zielgruppe“. Ich vermute mal, dass der ein oder andere Musikliebhaber dabei ist, vielleicht der ein oder andere Sportinteressierte. Und im Zweifel mal Menschen, die gerne Blogs lesen 😉 oder selber schreiben. Mein Ziel als solches ist aber einfach zu formulieren: Ich hoffe darauf, dass Menschen, die bei mir lesen, wiederkommen. Und am besten einen Kommentar da lassen. Grundsätzlich probiere ich aber noch sehr viel rum – auch was und wie ich schreibe. Und ohne fette Analysetools ist es ohne Kommentare viel zu erfahren.

Was trage ich persönlich dazu bei, dass „User bei mir verweilen“?

Aktuell gibt es darauf eigentlich nur eine Antwort: Eben „persönlich“. Ich schreibe nicht nur von Fakten, sondern eher meine Meinung (auch wenn ich die natürlich zu begründen suche). Genauso soll es hier aber um Dinge gehen, die mir im täglichen Leben passieren. Eben weil ich es selber mag, wenn Personen etwas von sich selbst preisgeben und man dann zumindest eine Facette ihrer Persönlichkeit kennen lernt. Schwierige Frage.

PS: Ich habe mir das Thema mal notiert und wenn nicht zwischendurch mein Handy kaputt geht, schreibe ich in einem Jahr noch einmal etwas dazu. Wenn ich ein wenig mehr Erfahrung habe 🙂