Die Geschichte von „Humans of New York“…

Vielen ist Humans of New York(HONY) vermutlich ein Begriff. Ich selbst kenne diese Seite allerdings erst seit einem dreiviertel Jahr – im Sommer, im Gespräch vor einem Theaterbesuch. Mit einer Person, die ich erst zwei Stunden vorher kennengelernt hatte: „Du musst dir unbedingt mal auf facebook Humans of New York anschauen. Da fotografiert jemand Menschen und erzählt kurze Geschichten dazu.“

Was macht HONY besonders? Das sieht bestimmt jeder anders – ein zentraler Punkt ist aber der Respekt, der den Fotografierten entgegen gebracht wird. Nicht nur vom Fotograf, sondern auch die Kommentarkultur, beziehungsweise Community. Ein wohltuendes Gegenbeispiel zu Trolling und Hass, der sich teilweise in Kommentarspalten von Medien, wie dem Spiegel oder anderen, breitmacht. Dazu möchte ich zwei kurze Geschichten erzählen:

So gab es das Bild eines Obdachlosen und seine Geschichte, wie er sich mit einem Tisch ein kleines Buchgeschäft auf der Straße aufgebaut hatte, der ihm aber gestohlen wurde. Kurz darauf hatten ihm Mitleser Tische vorbeigebracht. So viele, dass HONY einen Hinweis postete, bitte KEINE Tische mehr vorbeizubringen.

Das Vidal-Scholarship

Im Januar dieses Jahres dann, trifft Brandon einen kleinen Jungen, Vidal. Dieser antwortet, auf die Frage, wer sein Vorbild sei, mit der Direktorin seiner Schule, der Mott Hall Bridges Academy. Denn obwohl die Schule in einer der schlimmsten Gegenden New Yorks in Brooklyn liegt, werden die Schüler bestärkt, ihre Träume zu verfolgen und erfolgreiche Persönlichkeiten zu entwickeln. Aus Treffen von HONY mit der Direktorin, Nadja Lopez, anderen Lehrern und weiteren Schülern, entsteht schließlich das Kickstarterprojekt Vidal Scholarship Fund, der es ermöglicht, dass ein Jahrgang jedes Jahr nach Harvard fahren kann – um, den Kindern zu zeigen, dass sie es auch bis an eine der Top-Universitäten weltweit schaffen können.

Das Scholarship erreicht innerhalb kürzester Zeit die anvisierten 100.000$ und wird, bis das Zählometer am Ende bei 1,4 Millionen Dollar steht, über 13.500 Mal geteilt. Durch die Geschichte erhalten die Beteiligten sogar eine Einladung zum Präsidenten der U.S.A, Barack Obama. Und Brandon Stanton wird eingeladen, in Harvard zu sprechen.

Kanntet ihr Humans of New York schon?

Advertisements

Senf dazugeben:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s