Song der Woche: Mond und Schein

Unter dieser Überschrift werde ich ab jetzt jede Woche ein Musikstück, welches mir besonders gut gefällt, präsentieren und ein paar Hintergrundinfos liefern. Zuerst kurz, wie ich auf das Lied komme oder warum ich es ausgewählt habe, dann ein paar Infos zum Interpreten, ob ich die Band live erlebt habe und zum Schluss, was diesen Song für mich so besonders macht.

Gestern habe ich bereits beschrieben, dass mir einige Bands nur angeschaut habe, weil sie auf Spotify ein paar Songs haben. Einer davon und definitiv ein ganz besonderes Highlight für mich war Dieter Ilg mit seinem Trio.

Leider findet sich das Lied nicht mehr komplett auf Youtube. Im Albumtrailer findet sich der Song ab 1:46 angespielt. Auf Spotify findet sich der Song hier.

Die Band/Der Künstler: Dieter Ilg, geboren 1961, ist ein bemerkenswerter Kontrabassist. Unterstützt wird er am Klavier von Rainer Böhm und am Schlagzeug von Patrice Héral. Ein klassisches Jazztrio also, allerdings wird in dieser Konstellation der Kontrabass zum Leadinstrument, was klassisch ausschließlich dem Klavier vorbehalten ist.

Liveerfahrung: Siehe oben, ich habe das Trio live erleben dürfen. Glücklicherweise. Denn ich kam zur Abendkasse und hatte Glück, dass ein paar reservierte Karten nicht in Anspruch genommen wurden und dann auch noch ein Platz direkt vor der Bühne (Bei Jazzkonzerten sitzt man an Tischen und kann nebenher etwas Essen oder Trinken). Absolut empfehlenswerte Band, jeder der drei ist absoluter Virtuose. Besonders Ilg – und was er mit dem Kontrabass anstellt – eine Offenbarung, ich hätte niemals gedacht, was alles in diesem Instrument steckt! Ich kann, wem das Lied gefällt, die Band nur uneingeschränkt empfehlen.

Das Lied: Das Stück ist aus dem Album „mein Beethoven“, es fällt mit diesem Wissen nicht schwer, hinter dem Titel die berühmte Mondscheinsonate zu vermuten. Ein wunderschönes, sehr ruhiges Stück, das Beethoven geschrieben hatte, welches Ilg nun in eine verjazzte Version überführt, allerdings ohne die DNA der Stücks kaputt zu machen. So fließen die verschiedenen Instrumente ruhig ineinander und nebeneinander vor sich hin und wer genau hinhört, kann verschiedene 1:1-Kopien aus dem Original entdecken. Ein wunderschönes Cover.

Viel Spaß beim Anhören! 🙂

PS: Nächste Woche werde ich vorher nachgucken, ob es den Song als brauchbares Video gibt. *duckundweg*

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3 Gedanken zu “Song der Woche: Mond und Schein

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