REVIEW: To Kill A King

Hallo, ihr da draussen. Jetzt habe ich sogar mal zwei Tage verpasst. Sorry. War viel zu tun – ein Geburtstag, ein Bissnesslantsch (oder sowas in der Art), ausnüchtern und ein Konzert. So lange keiner schreit „der Geburtstag ist aber viel interessanter“ erzähle ich erst mal was vom Konzert.

Kurzer „Too long, won’t read“: To Kill A King, als Band auf jeden Fall empfehlenswert.

Wer mehr wissen will:

Also, hier das ausführliche Review:

Zum Konzert bin ich mit 3 Freunden. Eigentlich nur, weil Eventim (verlinke ich nicht, weil eigentlich Quasi-Monopol und böse) einen 10-Euro-Gutschein verschenkt hat. Und seltsamerweise gab es keine „aber nur, wenn ihr mindestens fünfhunderttausend Euro ausgebt“. Die Wahl fiel dann auf To Kill A King – wenn du von 17€ zehn sparen kannst echt bezahlbar 🙂

Die Location: Das „StrØm“ ist ein kleiner Klub irgendwo halbwegs zentrumsnah. Es passen vielleicht 300-400 Leute hinein, der Boden ist betoniert, dafür muss man kein Pfand für Bier hinlegen.  Mir gefällt das kleine, enge. Beste Voraussetzung für eine intime Atmosphäre.

Die Vorband: Dancing Years – eine fünfköpfige Kombo. An sich ein interessantes Line-Up, mit Keyboarder, Geiger, Gitarrist, Drummer und Sänger. Spielen sehr balladenlastige Indie-Musik.

Erschaffen aber, anders als zum Beispiel The National keinen Hymnensound und transportieren insgesamt auch sehr wenig Atmosphäre und Stimmung. Auch wirken die Bandmitglieder teilweise von ihrem eigenen minimalistischen Sound gelangweilt – wenn der Gitarrist mal wieder nichts zu tun hat und sein Bier trinkt. Mit minimalistisch meine ich extrem ruhig, gerade zu Beginn wenig Instrumentales. Dann bauen sich die Songs langsam auf, werden aber eben nicht zu Hymnen.

Lichtblick: Der Schlagzeuger. Enttäuschend: Der Sänger hätte gerne ein paar Töne mehr treffen dürfen. So driftete der Gesang teilweise in ein etwas dramatisches Gewimmer ab.

Das Konzert: Grundsätzlich sind Vorbands ja nur aus einem Grund auf Konzerten dabei: Stimmung machen. Das hatte Dancing Years nicht wirklich geschafft, an sich also eine ungünstige Ausgangsposition.

TKAK_Setlist
Setlist – Zugabe fehlt allerdings

To Kill A King haben allerdings mit ihren ersten fünf-zehn Sekunden das Publikum auf ihre Seite gezogen. Eine Band, bei der jeder Musiker so wirkt, als hätte er gerade unglaublich Bock auf diese Show. Hier genau das andere Bild: Wenn bei „Dancing Years“ die unbeschäftigten Musiker unbeteiligt in der Gegend standen, trommelt der Keyboarder halt den Rhythmus, wenn er nicht spielt. Oder der Drummer singt das Outro mit.

Der Song ist teilweise auch sehr ruhig, kann aber phasenweise auch sehr druckvoll sein, variiert zwischen Songs wie Howling und Funeral (Video findet ihr unten). Insgesamt harmonieren die Instrumente schön, stimmlich wissen alle was sie tun und sind gut abgemischt. Schlechte Tonmischung kann ein Konzert ebenfalls kaputt machen.

TKAK_Selbstbild
Selbstbildnis mit Ballon 🙂

Zusätzlich erzählt der Sänger kleine Geschichten, wie er einen Tag zuvor in der Schweiz skifahren war. Oder in München eine Brezel gegessen hat (Er:“It’s so salty“ Zuschauer:“Drink a beer“ Er:“Wo early in the morning?“).

Aktion des Abends: Die Ballons. Zwei Mädchen hatte die verteilt, um dann (siehe Bild oben) bei einem ganz bestimmten Song Stimmung zu erzeugen. Hat geklappt, Band war platt, super Idee. 🙂

Fazit: Gelungener Abend. Gute Band, würde ich mir sofort wieder ansehen. Auch wenn ich mir irgendwie „falschgeschlechtlich“ vorkam. Frauenquote fürs Publikum brauchte es hier nicht.

Hier mein persönliches Song-Highlight, nett als Video umgesetzt:

Und wer ein Gefühl haben möchte, wie sich das dann in „Echt-live“ anhört:

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