WMF (1): Customer Journey

Schon oft habe ich Beiträge zu vom Webmasterfriday aufgeworfenen Fragen gelesen. Diese Woche wollte ich auch ein bisschen Senf ins Feuer gießen (oder so). Fragestellung war, „Wie sollen Leser deinen Blog benutzen?“ verbunden mit dem schönen Buzzword der „customer journey“. (Ach ja, Marketingthemen sind eigentlich immer Buzzword-Themen. Yay? Customer Journey, Influencer, Content, …)

Natürlich direkt nach erscheinen des Themas…*hust*

Im Folgenden also zwei Sichten: Die von mir als „Irgendwas-mit-BWL“-Student auf das Medium Blog und dann meine privaten Gedanken als Schreibender 😉

Customer Journey also. Die Reise, die ein Besucher (aka „Kunde“ für Unternehmen) auf meiner Homepage nimmt. Von seinem ersten Klick auf die Seite bis zum Seitenverlassen, was optimalerweise einen Kauf oder andere Interaktion (Newsletteranmeldung? Facebooklike? Kontaktmail?) bedeutet. Ich beginne damit, mich zu fragen, wen will ich eigentlich auf meiner Seite haben? Von der Zielgruppe komme ich dann zur Kontaktaufnahme: Wie bekomme ich die Leute auf meine Seite? Welche Google-Suchwörter sollte ich optimieren? Sind die Leute auf Facebook? Gibt es andere „Influencer“, die mich bekannt machen können?

Juhu! Ich habe Besucher. Aber was machen die? Um das rauszufinden gibt es zwei Möglichkeiten: A/B-Testing (also aktiv ausprobieren, schlechte Sachen fliegen raus) oder direkt von Beginn an. Es gibt erforschte Patterns (das Z- und F-Pattern zum Beispiel), die eure Augen auf einer Homepage nachfahren. Entweder willkürlich, es ist aber möglich, das zu steuern. Hat dann positive Effekte: Ich finde mich auf der Homepage intuitiv zu recht und bin zufrieden. Der Betreiber freut sich darüber, denn zufriedener Besucher/Kunde bedeutet immer etwas Gutes. (Auf Blickpattern zu optimieren bringt natürlich auch nichts, wenn das Design Mist ist…)

Wichtig ist natürlich jetzt zu wissen: Was will ich von meinem Besucher erreichen?

Gutes Beispiel für gelungene Journey ist zum Beispiel der FC Bayern Basketball. Da gehe ich als Besucher auf die Seite, finde (interessante) News und kann mich schnell zum Spielplan hangeln. Für mich als Sportfan wichtig: Wie performt der Verein? Oh, sieh mal: Nächste Woche spielen die daheim – und da ist direkt der Ticketlink.

Umgekehrt schlecht gemacht zum Beispiel die Seite des THW Kiel. Optisch völlig überladen – und ich hatte nach 5 Minuten nicht mal den Spielplan gefunden – geschweige denn einen Hallenplan oder ähnliches. (War Stand etwa Dezember 2013, mittlerweile gibt es eine neue bessere Seite, besonders gut online optimiert)

Was bedeutet das denn eigentlich für meinen Blog?

Ich habe im eigentlichen Sinn ja keine „Zielgruppe“. Ich vermute mal, dass der ein oder andere Musikliebhaber dabei ist, vielleicht der ein oder andere Sportinteressierte. Und im Zweifel mal Menschen, die gerne Blogs lesen 😉 oder selber schreiben. Mein Ziel als solches ist aber einfach zu formulieren: Ich hoffe darauf, dass Menschen, die bei mir lesen, wiederkommen. Und am besten einen Kommentar da lassen. Grundsätzlich probiere ich aber noch sehr viel rum – auch was und wie ich schreibe. Und ohne fette Analysetools ist es ohne Kommentare viel zu erfahren.

Was trage ich persönlich dazu bei, dass „User bei mir verweilen“?

Aktuell gibt es darauf eigentlich nur eine Antwort: Eben „persönlich“. Ich schreibe nicht nur von Fakten, sondern eher meine Meinung (auch wenn ich die natürlich zu begründen suche). Genauso soll es hier aber um Dinge gehen, die mir im täglichen Leben passieren. Eben weil ich es selber mag, wenn Personen etwas von sich selbst preisgeben und man dann zumindest eine Facette ihrer Persönlichkeit kennen lernt. Schwierige Frage.

PS: Ich habe mir das Thema mal notiert und wenn nicht zwischendurch mein Handy kaputt geht, schreibe ich in einem Jahr noch einmal etwas dazu. Wenn ich ein wenig mehr Erfahrung habe 🙂

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2 Gedanken zu “WMF (1): Customer Journey

  1. Ah. Solche BWL-Gedanken könnte ich mir die meinen Blog auch mal machen 😀 aber ich habe weder lässt noch Zeit. Der einzige Gedanke der BWLig bei mir ist ist mich zu fragen wie ich Menschen mit macht überzugehen kann zu helfen indem ich die auf meinem Blog leite und dann dort zu Hilfe überzeuge.

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