Von Stäbchen und anderen Schwierigkeiten…

Kurzes Vorwort: So, meine erste Woche hier ist quasi rum. Sorry im Voraus, ich werde wohl eher selten Bilder posten (vor allem wegen VPN-Ladezeiten). Hängt aber auch damit zusammen, und damit komme ich zum eigentlichen Thema, dass ich die meiste Zeit viel zu beschäftigt bin, zu kapieren, was gerade um mich herum passiert, als dass ich daran denken würde, Photos zu machen.

Immerhin hatte ich jetzt schon einige Gelegenheiten, das chinesische Essen auszuprobieren. Darunter waren bis jetzt unter anderem auch Hühnerherz, schmeckt ein bisschen wie Schinken und Füße, sowohl Hühnerfüsse, als auch Schwein.

Als Beispiel hier nur mal mein Essen gestern:

Nach getaner Arbeit (um etwa 5 Uhr ist in China Schluss), geht man dann direkt in ein Restaurant. Dort gruppieren wir uns um einen runden Tisch, was wichtig ist, denn in der Mitte befindet sich eine drehbare Glasplatte, so dass man sich also jederzeit heraussuchen kann, worauf man gerade Lust hat.

Dazu trinkt der Chinese dann Bier – aber dazu schreibe ich irgendwann seperat noch mal…

Der Schweinsfuß kam dann direkt vom Grill unbearbeitet zusammen mit einem Strohhalm. Denn so kann man auch das Knochenmark „genießen“. Dazu bestellt ein Kollege diverse Dinge, die wir dann im Anschluss probieren. Hier ist es völlig egal, wie kombiniert wird: süß, scharf, sauer, alles durcheinander. Ich probiere eine zuckerglasierte Süßkartoffel, Bohnengemüse, und eine Art mit Frühlingszwiebel gefüllter Pfannkuchen. Und das sind nur die Speisen, die ich beschreiben kann! 😉

Problematisch natürlich sind die Essenswerkzeuge. Stäbchen konnte ich vorher gar nicht. Auch in chinesischen Restaurants – gegessen wird mit Messer und Gabel. Geht hier schlicht und einfach nicht, weil es keine Messer und Gabel gibt.

Fun Fact: Geht der chinesischen Bevölkerung umgekehrt aber genauso, wenn sie zum ersten mal in der westlichen Welt sind.

Mittlerweile bin ich da aber zumindest so gut drin, dass ich damit Dinge greifen und in meinen Mund bugsieren kann. Vermutlich sieht das nach chinesischem Vorbild ziemlich unelegant aus…aber egal, Hauptsache Mampf! Oder? 🙂

Ich freue mich übrigens auch sehr über eure Kommentare – gerade vor Beginn der Reise waren ganz viele nette dabei. Ist halt leider schwierig hier diesbezüglich auf dem Laufenden zu sein, deswegen hier mal stellvertretend dafür: Vielen, vielen, vielen Dank euch allen!

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2 Gedanken zu “Von Stäbchen und anderen Schwierigkeiten…

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