Update: Bissnesslantsch…

…so viel zu schreiben. Und so wenig Zeit, etwas zu schreiben. Letztlich war ich die ganze Woche gut beschäftigt und der eine Tag, an dem ich mal Zeit gehabt hatte (gestern, da habe ich meine WG-Damen bekocht) schlussendlich zum ins-Bett-gehen-um-den-Akku-aufzuladen genutzt.

Heute geht es auch schon weiter: Team Bonding Dinner. Bedeutet so in etwa, alle die im Team mitarbeiten (oder gearbeitet haben, eigentlich bin ich ja mittlerweile in einer anderen Abteilung) gehen nach Feierabend feiern.

Da unsere kleine, feine und etwa 20 Mann grosse Abteilung mit einer anderen (ebenso grossen) verschmolzen wurde sind wir heute also wohl so 40 Personen – von denen jeder eine Hälfte nicht mal mit Namen kennt. Ausserdem wurde wohl beim Restaurant buchen etwas gepennt, daher haben wir heute drei verschiedene Tische in drei verschiedenen Räumen. Mal sehen wie gut sich das dann zum ‚bonding‘ eignet…

Aber egal. Vom Prinzip her funktionieren Geschäftsessen genauso – nur wird da in der Regel exzessiver gefeiert (weil man der anderen Firma ja beweisen muss, wie geil man feiern kann).

Unterschiede zu Deutschland:
– Man ist in seperaten Räumen untergebracht, die meist ein bisschen an Hotelzimmer erinnern, in die jemand vergessen hat ein Bett zu stellen.
– Essen wird einfach nacheinander auf eine drehbare Glasscheibe in der Mitte des Tischs serviert, von der sich jeder so bedienen kann, wie er mag. Faustregel: Einfach drehen, solange keine andere Hand im Weg ist.
– ‚Gam-Bei‘ (in etwa ‚trockenes Glas‘, sinnvoll eher ‚Prost und auf Ex!‘): Man trinkt hier aus Gläsern (oder auch mal Schalen), die maximal 0,2l Fassungsvermoegen haben. Die soll man dann aber bitte laufen leertrinken, damit einem der Kollege das Glas wieder befüllen kann – gilt ein leergelassenes Glas doch als Beleidigung!
– Meistens mindestens eine Runde ‚Baixu‘ („Bei-dschu“), der 52%ige Nationalschnaps, den irgendwie keiner richtig mag. Auch wenn mir mein Chef erzählt hat, es gäbe da einen Kunden, der ausschliesslich Baixu trinkt, weil er kein Bier mag. In Bier-ähnlichen Mengen.

Das führt dazu, dass meist um 21 Uhr schon jeder betrunken ist – in unterschiedlicher Heftigkeit – und daher meist lustige Sachen passieren. Sofern man sich hinterher daran erinnern kann. Was mir von meinem ersten „Business Dinner“ nur in Auszügen möglich ist…

Vor dem letzten Dinner hatten wir eine Diskussion, wie man denn das Bier bei so einem Dinner messen kann. Beteiligt unter anderem chinesische und mexikanische Kollegen, daher bleibe ich bei den englischen Begriffen. Das Ergebnis will ich euch nicht vorenthalten:
Ein Bier ist äquivalent zu einem ’nothing‘. Soweit klar. Da damit zwei Bier zwei ’nothings‘ und somit äquivalent zu einem Bier, welches äquivalent zu keinem Bier ist, sind, kann man ganz entspannt ein paar ’nothings‘ zu sich nehmen.
Je nach Person erreicht man dann nach etwa acht bis zehn ’nothings‘ sein erstes ’something‘. Durch entsprechend weitertrinken erreicht man irgendwann sein zweites ’something‘.
Etwa um das fünfte ’something‘ herum dürfte man dann ‚much‘, wahlweise auch ‚too much‘ erreichen. Logo, oder? 😉

…ich gehe dann mal ’nothing‘ trinken. Abstinenz!

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