In between… die Fakten (2)

Teil 1 hier. (folgend: Headliner in FETT)

10. August – erster Tag Sziget. Zum Glück haben wir Fast-Lane-Tickets (gabs für Frühbucher als Bonus). Verdammt heiss. Zum Glück habe ich 50plus Sonnencreme. Robbie Williams, starke Show. Aber wie geil sind denn bitte Irie Maffia, die „Vorband“ von Robbie, drauf? Beweis: Die Szigethymne. Sonst so? The Biebers. Auch ungarische Band. Und die „Zoltans of Swing“.

11. AugustGentleman darf die Main Stage eröffnen. Gefällt, macht Laune auf mehr. Asaf Avidan ist leider Mist, finden wir. Macht nix, VIP Area, kurz ausruhen. Dann zu Kensington. Holländische Band. Holländer haben irgendwie ein Problem mit Deutschen, warum auch immer. Oder müssen Sprechgesänge wie „Alle deutschen sind homos“ wirklich sein auf einem Festival, das sich „Island of Freedom“ unterschreibt? Die Band ist okay, nur die Zuschauer… Dann Florence + the machine, Riesenüberraschung für mich. Super Konzert. Abschluss durch Jungle und Infected Mushroom. Auch ziemlich geil.

12. AugustGogol Bordello. Aber Hallo, was für ne Show. Alles tanzt – und das um 4 Uhr nachmittags. Stark! Weil ‚the Horrors‘ (kannte ich vorher nicht) leider sehr schmalzig singen und da keine Energie rüberkommt, dann essen. Danach ‚the Script‚. Popmusik mit irischem Einschlag – coole Sache. Und Frontsänger Danny sorgt für unglaubliche Stimmung, rennt vollkommen irre durch alle (!) Wellenbrecher. Geglaubt das lässt sich nicht toppen. Alt-J schaffen das aber trotzdem. Dazu noch ein bisschen Enter Shikari.

13. August – Eröffnet von „the Maccabees„, die erst mal wieder gezeigt haben, warum ich die mir seit meinem ersten Festival immer gern ansehe, wenn die wo auftreten: Energie, gute Musik, Spass. Danach dann ein wenig rumlaufen, zu den Foals wieder zurück. Kannte ich keinen Song, mussten aber unbedingt sein. Warum? Die werden jedes Jahr fürs Southside gefordert und nie gebucht. Immerhin weiss ich jetzt, warum so viele die sehen wollen: Fucking hard and awesome! (Die wären fürs Southside tatsächlich super). Danach noch ein wenig rumgelatscht, Ability Park und NGO-Area. Amnesty International hat (ungarische) „politische Weinschorle“ ausgeschenkt. Leider haben korrupte Politiker den Wein verkauft, also gab’s nur Wasser…

14. August – Super Tag war das. Erst mal hart verpennt (der 13. war nun mal echt hart…), aber pünktlich zu Awolnation’s ‚Sail‚ wieder am Sziget. Danach dann die volle Rock-Dröhnung: The Subways, ganz vorne in Reihe 2. Neben einem Rollstuhlfahrer. War lustig. Danach dann Kasabian. Zum Schluss The Gaslight Anthem, die auf ihrer Abschiedstour so dermassen Spass gemacht haben, dass ich prompt im Pogo so richtig effektiv hingefallen bin. Rückwärts. Mit dem Kopf voran. Ergebnis? *Knacks*. Toller Sound. Aber das Konzert war klasse und mir wurde auch direkt geholfen, die waren alle echt korrekt da. Zum Abschluss dann die Dropkick Murphys.

Update: 13. August ergänzt. 14. August ergänzt.

(Rest wird weiter ergänzt, wenn ich wieder Zeit habe)

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16 Gedanken zu “In between… die Fakten (2)

    1. Links zeigt die App irgendwie in den Kommentaren nicht an…
      Wobei ich mich frage: Wie kommst du denn zu DEM Ohrwurm, wo ich doch so viele Anspielmöglichkeiten verlinkt habe? 😀

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  1. „Holländer haben irgendwie ein Problem mit Deutschen, warum auch immer. Oder müssen Sprechgesänge wie “Alle deutschen sind homos” wirklich sein auf einem Festival, das sich “Island of Freedom” unterschreibt?“

    … haha, also ich finds lustig. und total prollig. (is wahrscheinlich wegen der könig-fußball-rivalität oder ihren komplexen)

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    1. Ist an sich auch vollkommen egal. (Oder ne, eigentlich zweifle ich gerade meine Sexualität an…) 😉
      Ist für mich einfach nur komplett ungewohnt gewesen. Festival, Musik ist für mich auch das zusammenkommen verschiedener Kulturen (und Lebensentwürfe), das gegenseitige Akzeptanz fördert. Ist in Holland scheinbar anders…

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