Too much goodbye.

Gestern war mein letzter Tag in Kaunas. Ich bin die nächsten Tage in Vilnius, quasi Sightseeing, und dann geht es über die Weihnachtstage wieder heim…

Aus diesem Grund wollten meine Freunde und ich uns noch einmal treffen und gepflegt ein Bier trinken. Wie man das halt so macht, bevor man dann um…äh…22 Uhr die Heimreise antritt, weil „ich muss ja morgen früh raus“. Ein  Gedankenprotokoll.

20 Uhr: Ich treffe mich mit meinen zwei besten Freunden, wir wollen vorher noch etwas essen. Nach kurzem Überlegen fällt die Entscheidung auf einen Pub, ungefähr 15 Gehminuten entfernt

20:15 Uhr: Treffen in besagtem Pub ein. Pub ist voll und zudem geschlossene Gesellschaft, was unsere Position nicht wirklich stärkt.

20:30 Uhr: Nachdem wir zwei weitere Lokale abgegrast haben, schlägt Freund 1 ein lokales Lokal vor – ungefähr da, wo wir losgelaufen sind. Aber immerhin ist der Schuppen das Lokal mit der besonders spezill deliziösen Suppe. Ich liebe diese Suppe.

20:40 Uhr: Auf dem Weg in mein „Suppenrestaurant“ kommt Freund 2 (Italiener) auf die Idee, eigentlich würde er doch ganz gern Pizza essen. Überstimme ihn – hallo: Suppe!!!

21:00 Uhr: Sind im Suppenrestaurant. Wie es sich für ein lokales Restaurant gehört ist ausser uns nur eine lokale Gruppe da – die sich in italienisch unterhält. Bestelle 2 Suppen. Nach dem Essen frage ich nach dem Rezept. Bekomme ein Rezept, leider ist es auf Litauisch.

22:00 Uhr: Gehen in den nächstliegenden Pub, der uns einfällt. Trinken überaus patriotisch englisches Ale, während die Band des Abends ihr letztes Lied spielt. Schade, hätte gern mehr von der Band gehört.

22:20 (oder so) Uhr: Freunde treffen ein. Ich sitze mittlerweile fast ausschließlich draussen im T-Shirt (es ist so warm!) und ausserdem ist immer wer zum quatschen da. Raucher halt. (Anm. d. A.: Dabei rauche ich gar nicht) Irgendwie lernen wir aus Versehen auch ein paar Litauer kennen. Einer von ihnen ist Designer und trägt gerade einen Damenmantel. Steht ihm aber. Seine Freundin hat seinen Mantel an. Steht ihr leider nicht so.

23:50 (oder so) Uhr: Nach dem *hüstel* Bier überlegt der Designer mit seinen Freunden die Party daheim fortzusetzen. Wir werden eingeladen mitzugehen. Naja, ganz kurz, kein Problem. Und außerdem werden wir Veronika kennenlernen.

00:10 (oder so) Uhr: Veronika ist eine 24-Stunden-offen-Bar. Verkauft aber gutes Bier. Werde gefragt, welches Bier ich möchte. Frage nach 2 Bier, einem hellen und einem dunklen. Bekomme 4 Bier, zwei helle und zwei dunkle. Passiert. (Anm. d. A.: Bier in Osteuropa hat gern mal 8-12%. Die man übrigens so gar nicht schmeckt.) Gutes Bier. Sehr gutes Bier.

00:20 (oder so) Uhr: Finden die Wohnung. Schön haben sie es sich eingerichtet. Die Möbel hätte ich eher meiner Oma zugerechnet, aber verdammt, die sind bequem! Es gibt ein Bad ohne Waschbecken, dafür mit Badewanne (habe ich noch nie gesehen). Und einen Balkon. Für die Raucher werden Pantoffeln bereitgestellt. Gegen litauische Gastfreundschaft kann man wenig sagen 😉

4:30 Uhr: Schaue auf die Uhr. Bin verwundert, wie viel Zeit vergangen ist, schließlich haben wir doch eigentlich nur ungefähr ein Bier getrunken und über verschiedene Kulturen philosophiert. Ist ja auch egal. Mir stellt jemand ein Bier vor die Nase.

6:30 (oder so) Uhr: Joaaaaaaaaaaaa, wir gehen dann mal heim. Beziehungsweise ein Taxi suchen. Raus halt.

7:15 Uhr: Falle ins Bett.

11:00 (oder so) Uhr: KAAAAATER!!!

 

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2 Gedanken zu “Too much goodbye.

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