Ein Tag allein.

Aufgrund der Tatsache, dass ich mir noch Vilnius anschauen wollte, bin ich ein paar Tage vor meinem Flug nach Vilnius gefahren (Zugticket für Studenten: 2,50€). Dort im Hostel sind vor Allem Russen oder russischsprachige Menschen, daher wenig soziale Anknüpfungspunkte. Ich kenne zwar ein paar Vilnius-Erasmus-Studenten hatte aber nicht so Motivation, die über fäisbuk anzuschreiben.

Sonntag:

Ich wache um 10 auf. Erst mal brauche bis 1 Uhr, um überhaupt aufzustehen und dann tue ich selbiges auch noch mit dem falschen Fuß! Weiß man ja, eine ganz doofe Idee. Dann erst der Blick aus dem Fenster: Mieses Regenwetter. Da werde ich draußen ja naß! Danach erst mal Frühstücken. Oder auch nicht – vergessen, Frühstückszeug zu kaufen. Hrmpf. Also erst mal einkaufen gehen. Das war dann eigentlich auch alles. Danach den Tag irgendwie rumbringen…

Montag:

Ich wache um etwa 9:22 aus, weil irgendwer die Halogenlampen iunserem Zimmer anmacht. Macht mir aber nix – denn ich habe mir irgend so ein Fertig-Kaffee-Gedings gekauft und neben meinem Kopfkissen deponiert. Selbiges wird also verzehrt, danach stehe ich mit dem richtigen Bein auf. Vermutlich. Der Blick aus dem Fenster ergibt: Cooles Regenwetter. Sah gestern schlimmer aus. Und überhaupt: Eigentlich mag ich Regen ja. Also Schuhe an und raus. Einfach mal loslaufen. Es ist wirklich naß. Aber dafür habe ich ja Jacke und gute Schuhe. Eigentlich will ich das KGB-Museum besuchen, dass mir so warm empfohlen wurde. Geht nicht. Egal, dann laufe ich halt einfach so durch die Stadt. Der Regen zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, während ich die Festung erklimme. Ha! Ich bin ganz oben. Der Regen kann mir – genau – nichts! 🙂

Verlaufen habe ich mich dann auch noch. Hat aber sein Gutes: Ich stolpere über die deutsche Botschaft. Da kann mir auch geholfen werden bezugs des Weges. Funfact: Die Wartesitze (3 Stück) sind schwarz, rot und goldgelb 🙂

Fazit:

2 Tage, ungefähr gleich und dennoch so verschieden…

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2 Gedanken zu “Ein Tag allein.

  1. „… neben meinem Kopfkissen deponiert. Selbiges wird also verzehrt, …“

    Ähm ja, also ich glaub, ich würde ob der vielen Daunen einen Hustenanfall bekommen. Und ob ich die dann überhaupt runter bekäme – also ich weiß nicht.

    Bisher dachte ich ja, Kopfkissen seien ungenießbar … 😉

    Aber schön, wenn du dich trotz des Regens (und des Kopfkissens) so begeistern kannst. Und du hast hoffentlich auch noch ein paar Fotos gemacht?

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    1. Gar nicht mal so viele. Ich war mehr im Moment gefangen…eigentlich unglaublich. Ich war oben am Fort und habe nichts fotografiert. Einfach nur anschauen und in mich aufsaugen.
      Ich glaube, das Kopfkissen wäre qualitativ nicht weit hinter dem Kaffee… 😀

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