FINALE, ohooooo….

Was für ein Spiel.Was ein Halbfinale!

Start etwas holprig, dank der verwandelten Siebenmeter im Spiel. Dann zieht die deutsche Auswahl auf 9:5 weg – sieht doch gut aus? NEIN…dumme Abschlüsse bringen den norwegischen Torwart ins Spiel, der mehrere Bälle in Folge an den Körper geworfen bekommt und so pariert. Norwegen gleicht aus und geht sogar 13:12 in Führung. Zum Glück kann Deutschland direkt kontern und so geht es mit einer 14:13 Führung in die Halbzeitpause.

Aus der Pause kommt Norwegen frischer. Es geht hin und her, kleinere Läufe der einen Mannschaft werden direkt gekontert. Mal führt Deutschland, mal Norwegen. Unser Torhüter Wolf ist leider überhaupt kein Faktor, der sonst so starke Keeper erwischt einen rabenschwarzen Tag. Gleichzeitig agiert unser Angriff gern etwas kopflos und schließt überhastet ab. Nur logisch, das Norwegen kurz vor Schluss sogar 3 (drei!!) Chancen bekommt, auf eine Zwei-Tore-Führung zu erhöhen und das Spiel quasi zu entscheiden. Da sie die aber eben nicht nutzen, kann Deutschland 15 Sekunden vor Schluss ausgleichen – Verlängerung! [Exkurs: Verlängerung im Handball sind zwei mal 5 Minuten Spielzeit]

In der Verlängerung dann das selbe Bild, das Spiel wogt hin und her. Mit dem Ende der ersten Halbzeit kann Deutschland einen Angriff der Norweger abwehren und führt also mit einem Treffer. Den Ballbesitz zu Beginn der zweiten Halbzeit kann man in Unterzahl nicht nutzen und so bleibt es bei einem Tor Vorsprung für Deutschland, Ausgleich, ein Tor Führung, Ausgleich… Der letzte Angriff, es sind noch 50 Sekunden zu spielen. Pekeler bringt den Ball nach vorne, es wird zirkuliert, mit noch 20 Sekunden auf der Uhr knallt Häfner das Ding ins Tor – Führung! Norwegen verspringt im Tempogegenstoß der Ball und WIR GEWINNEN DAS F*CKING HALBFINALE!

Der erste große Erfolg seit dem „Wintermärchen“ und der Goldmedaille bei der WM 2007 und dem Halbfinale 2008 (der undankbare 4. Platz) von der jüngsten Mannschaft des Turniers. Es tut mir Leid, ich werd verrückt. Was für Spiele! Russland, Dänemark und jetzt Norwegen! Knaller!

Das Finale überträgt die ARD am Sonntag um 17:30 oder so. Egal. Schaut euch das an! Das wird so gut…!

*Schalalalalalalala*

(Schade, dass solch schöne Sportarten solch ein Randdasein bei uns führen…)

Song der Woche(35): Phone Call

Indie Song. Indie Band. Hört man schon am Namen: Young Chinese Dogs.

Ein textlich manchmal etwas schwülstig-schwerer, dafür aber musikalisch umso beschwingter und leichter Song und gerade deswegen gefällt er mir so gut.

Obwohl ich so plakative „alles ist/wird gut“-Songs sonst nicht so sehr feiere – Young Chinese Dogs haben ein sehr schönes Stück geschaffen. Und ein zum lachen schön skurriles Video dazu:

Wenn ihr danach noch immer nicht genug Musik gehört hat, findet ihr die anderen Songs hier 😉

Erasmus Online Linguistic Support.

Cooler Titel – meint ihr nicht auch?

Im Grunde viel simpler, als es klingt. Wie ich bereits in einem anderen Beitrag (einer von diesen hier) erwähnte, wurde ich (geringfügig, aber immerhin) von der EU aus Fördertöpfen gefördert. Für – und es heisst tatsächlich so – „Auslandsmobilität“.

Für besagte Förderung erwartet die EU so einiges. Also zum Beispiel, dass man den Auslandsaufenthalt auch wahrnimmt. Aber auch, dass man einen Sprachtest vor und nach dem Auslandsaufenthalt mitmacht, der das eigene Level bestimmt. Den Test, der zwischen 40 und 50 Minuten dauern soll, habe ich vorher in einer Mittagspause auf Werksbesichtigung in Tianjin gemacht. Da habe ich meine 30 Minuten Pause auf 10 Minuten Essen und 20 Minuten durch den Test eilen (und ich musste den Laptop noch hochfahren!) aufgeteilt. Ergebnis: C1 – also fast geil. In Anbetracht der Zeitbegrenzung gefühlt ein Sieg.

Jetzt also der selbe Test noch einmal. Der ist „responsiv designt“. Heißt, wenn ich einfache Fragen richtig beantworte, werden die schwerer – dargestellt durch eine 5-Sterne-Skala (man startet mit 1,5 Sternen und kann sich quasi hocharbeiten).

Am Ende stand dieses Mal nach einer Zeit von etwa 30 Minuten das Ergebnis C2 (außer Grammatik….aber mal ehrlich: Wen interessiert es später? Wenn ich etwas schreiben soll sollen halt Ghostwriter drüberschauen 😛 ). C2 heißt so viel wie Muttersprachlerniveau. Heißt im Ergebnis, ich habe jetzt so ein Zertifikatsdings, dass mir bescheinigt so gut Englisch zu sprechen wie ein waschechter Ami.

Wobei meine Ausdrucksweise nicht die Eloquenz einer „Wer r u no?“* erreicht. So wunderschön, man möchte kotzen.

*Anm. d. Autors: Dies steht für „Where are you now?“

Hier ‚entsteht‘ ein Posting…

…aber zunächst gehe ich (weil mir so empfohlen) Frischluft schnappen. *ganzunschuldigguck*

Update 15:40: Draussen ist es überraschend nass. Also ich war spazieren und der Schnee war weg. Stattdessen haben wir jetzt was? Wasser! Naja.  Beim nächsten Mal plane ich dann direkt für Eisschwimmen. Jetzt Kaffeetrinken. (Dieser Beitrag wird übrigens gesponsert von: ‚IchhabekeineIdeewillabermalwiederetwasschreibenalsoselbstrefenziereichhaltmeinLeben AG‘)

Update 17:00: Mein Laptop steht immer noch auf Kaunas-Zeit, dies muss ich eigentlich wieder ändern (nachdem mir alle Zeitangaben um eine Stunde verrutschen). Dummerweise gefällt mir das irgendwie… Jetzt geht es einkaufen!

Update 19:20: Eingekauft. Viel zu viel Nahrungsmittel, denn ich war hungrig. Mal ernsthaft – ich weiss das sogar – hungrig einkaufen verleitet zum „hamstern“. Ist sogar wissenschaftlich erforscht. Trotzdem habe ich heute nach dem Prinzip „DAS könnte ich aber auch noch essen“ Sachen in den Wagen gelegt. Wird ein opulentes Abendmahl. Hoffentlich mit besserem Ausgang für mich, ich sehe hier aber auch niemand, der mich küssen wollen würde. Selbiges hat sich ja erfolgreich nach Russland outgesourced, wenn man das so sagen kann…

Update 21:30: Fertig mit Abendbrot und ebenfalls eigentlich auch ferig mit der Welt überhaupt. Im Internet eine Frau stalken. Also nicht, weil sie eine Frau ist. Sie ist, das ist wichtig, auch die potentielle Arbeitgeberin einer Freundin (oder führt zumindest das Jobinterview). Ich finde entsprechende Frau auf LinkedIn, einer alten Konferenzseite und in einem Artikel über ihre ältere Firma. MBA in den USA. Scheint eine ambitionierte Frau zu sein. Der Job, um den es geht, hat mit BWL allerdings mal so gar nichts zu tun. Egal, BWLer können schließlich alles, gell?

Gesundheit.

Nach einer Woche Auszeit, viel Ruhe und gesundem Zeugs bin ich mittlerweile fast wieder hergestellt.Meine Temperatur war gestern schon wieder im Normbereich und ich fühle mich wieder fit – nur mein Gesicht sieht noch ein bisschen…sagen wir ‚unrund‘ aus… (wenn Krankheit das Hautbild so schön ruiniert und man wieder aussieht, wie zu den schlimmsten Zeiten mit 13 oder 14. Kennt ihr das?)

Immerhin reicht es, mit dem Lernen für die regulären Klausuren anzufangen. Da stehen immerhin zwei „Muss“-Klausuren (die werde ich sicher schreiben) und einer „Kann“-Klausur (die schreibe ich, wenn ich genug zusätzliche Zeit habe). Darunter mein Liebling: Volkswirtschaftslehre. Und dann auch noch als Multiple-Choice-Klausur. Da darf man also alles auswendig wissen. Sonst endet die, wie meine anderen Multiple-Choice-Klausuren (ich habe da ein seltsames Talent) mit 4,0. Das gilt es zu verhindern! 😉