(Meine!) Ziele

Nachdem hier gestern schon allgemein über Ziele fabuliert worden ist, machen wir heute mal damit weiter. Es ist ja immerhin eben so, dass Ziele durchaus einen wichtigen Teil einer Persönlichkeit mit ausmachen – nämlich den Teil, der in die Zukunft gerichtet denkt. Nun mag ein interessierter Leser unter Umständen ja auch erfahren, wie es um den hier Schreibenden steht, was ich allerdings nicht weiss, da ich mich selbst ja eher selten lese. Allerdings lese ich durchaus andere Blogs (*winkt fröhlich in Runde*) und finde solche Artikel als Leser immer sehr spannend.

Hier folgend also Ziele des Jahres 2016 und darüber hinaus. Nur für 2016 wäre auch wieder sehr langweilig, dann wär der Artikel ja nach einem Link vorbei. Wobei ich durchaus unterscheide, zwischen einem Vorsatz und einem Ziel, aber am Ende sind sie sich nicht nur recht ähnlich, sondern auch meist miteinander verbunden.

Die meisten meiner Ziele dürften durchaus trivial sein. Beginnen möchte ich aber mit einem für mich sehr essentiellen. Aus der Erreichung eines Ziels leitet sich dann nämlich ungefähr der Rest ab – zumindest was die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie auch erreiche, angeht. Es handelt sich um – welche Überraschung – die Berufswahl.

Ich habe immer das Glück gehabt, dass meine Lieblingsverwandten um mich herum (fast) alle im Berufsleben zwei Dinge geschafft haben, die ich später auch für mich reklamieren möchte: Sie brennen (meistens) für ihren Beruf, sind glücklich ihn sich ausgesucht zu haben und nun darin zu arbeiten. Ausserdem müssen sie nicht jeden Euro fünfmal umdrehen, es reicht halt einfach um Miete, Essen, Kleidung, etc. zu bezahlen und auch mal in den Urlaub zu fahren. Um im Urlaub auch mal Essen gehen zu können. Solche Sachen.

Damit einher geht: Ich bin in einer Familie aufgewachsen. Mit Geschwistern. Eltern, die mal mehr und mal weniger gearbeitet haben. Aber vor allem: In einem sehr positiven liebevollen Umfeld. Dafür bin ich meinen Eltern im besonderen sehr dankbar. Genau deswegen möchte ich eines Tages Vater sein. Einer, der seinen Kindern vorliest. Der mit ihnen spielt. Der sich für sie Zeit nimmt, auch wenn es manchmal vielleicht schwierig ist (weil Arbeit…). Ich möchte Teil einer glücklichen Familie sein, in der vielleicht eines Tages mein Sohn einen Blog namens „Alles, ausserdem Student“ schreibt. Oder so. 😉

Der Rest meiner Ziele ist dann eher dem trivialen „Spass“-Bereich zuzuordnen. Daher liste ich (das müsste Ramona gefallen…) einfach mal unzusammenhängend (und vermutlich unvollständig…aber zum Teil ändern sie sich ja sowieso ständig) auf:

Reisen:
– die Panamericana fahren (mit meinem besten Freund, zum Abschluss des Masters)
– jeden Kontinent dieser Welt bereisen (Europa und Asien hab ich ja schon mal…)
– Eisklettern in Grönland
– Skifahren im Schneekettenmobil in Kanadas Wäldern
– ein Foto vor dem Kreml (habe ich einem Freund versprochen, bevor ich nach Russland gefahren bin…)

Musik:
– Gitarrenspielen lernen (Akkorde. Dass es zum Lieder am Lagerfeuer spielen reicht)
– Tanzen lernen (Mehr als Pogo wäre schon cool…)
– in einem Musikstudio einen Song aufnehmen (hätte sogar mal fast geklappt, wir waren bei einem Bekannten, aber dann hat die Zeit nur für die Soundspur, nicht den Gesang gereicht…)
– Mal ein DJ-Pult ausprobieren (und ein bisschen damit spielen…)

Sport:
– ein schwarzer Gürtel in Taekwondo (bin aktuell ein Gelbgurt, das dauert also noch…)
– auf ein Handballspiel zu gehen (das habe ich übrigens nicht erst seitdem Deutschland Europameister ist vor…)
– einen guten durchtrainierten Körper mit 40 (gut, er ist nicht mal momentan durchtrainiert…aber in Shanghai/Litauen war das auch schwer… 😛 )

Persönliches:
– einmal einen der Friends-Charakterdarsteller in Persona treffen. (So als Fanboy und so…)
– Meditation in meinen Alltag integrieren

Das ist jetzt nur ein ungefährer Ausriss und gerade im Bereich Musik (natürlich auch in den anderen Bereichen) steht eine ganze Menge nicht mehr drauf. Ganz einfach weil ich mir eine ganze Menge Träume schon erfüllen konnte, ich Glückspilz 🙂 , wie zum Beispiel einmal in meinem Leben Fallschirm zu springen….

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5 Gedanken zu “(Meine!) Ziele

  1. Ist es nicht witzig, dass Keines Deiner Ziele und Vorhaben bis auf eines den meinen entsprechen?
    Bist ’n witziger K- Oha, jetzt hätte ich fast „Kerl“ geschrieben, dabei habe ich erst neulich wo gelesen, dass „Kerl“ und auch „Typ“ diskriminierend sind. Immerhin: Ich sage auch „Weib“ oder „Alte“ – und meine all das freundlich.
    Indes bemühe ich mich um politische Korrektheit und zelebriere die Nichtduskriminierung mit einem hoffentlich wertefreien: Bist ’n interessanter junger (?) Mann! 🙂

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    1. Welches ist denn das eine gemeinsame? *neugierig guck*
      Am Ende ist doch eigentlich alles diskriminierend, was dich einer konkreten Gruppe (ob mit oder ohne Bewertung) zuschreibt. Sehe das aber gelassen. 😉

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  2. Interessant! Jeden Kontinent bereisen und Eisklettern in Grönland stehen auch auf meiner Liste. Ursprünglich wollte ich mal alle Staaten/Länder bereisen, aber das wird wohl eher nichts und am Ende müsste ich noch ein Buch darüber schreiben. Was machst du am Valentinstag so? Da fliege ich nach Kanada zum Skifahren. 😉

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