Sicherheitskontrolle.

Wenn du in Russland den Zug nimmst, wirst du zunächst vom Prozedere des Kaufens überrascht. Denn anders als in Deutschland üblich, können hier Tickets nur personalisiert erworben werden. Oder anders ausgedrückt: Wer Zug fahren will wird einmal durchleuchtet, wenn er das Ticket kauft. Dann wird alles komplett kontrolliert (inklusive Röntgen), wenn man den Bahnhof betritt. Und den Zug kann man auch erst betreten, nachdem ein Schaffner (von denen an jeder offenen Zugtür einer steht) dein Ticket und Ausweis kontrolliert hat. [Anm: eigentlich stehen auch an jedem Bahnsteig Instrumente für einen weiteren Sicherheitscheck, aber irgendwie wurde der bei uns nicht genutzt. Seltsam…]

Ähnlich beim Thema Fliegen. An der Tür erst mal ein Check meines Ausweises. Der erste Sicherheitscheck dann beim Betreten des Flughafens, bei dem ich ungefähr meinen ganzen Rucksack ausräumen darf, um zu beweisen, dass mein Fotoapparat genauso wie mein externer Akku keine Gefahr ausstrahlen. (Das ärgerte mich aber auch nur so lange, bis der arme Mensch ein wenig nach mir seinen KOFFER ausräumen musste.) Während wir dann am Regionalflughafen einchecken, läft im Hintergrund ein Polizist mit Sturmgewehr herum. Beim Check-In dann ein weiteres mal, Rucksack und Jacken scannen, durch den Elektroscanner. Da so ziemlich alle Flüge über Moskau gehen, dann Transit. Dafür erst mal ein Check unseres Tickets und Ausweis – inklusive prüfendem Blick, ob das Foto tatsächlich zu mir passt. Dann Körperscanner. Schließlich kann doch keiner wissen, was für Unsinn wir seit Verlassen des Flugzeugs getrieben haben könnten…

Sicherheit geht nun mal vor. Und ich war jedes mal froh, dass wir vieeeeel Zeit eingeplant haben. So kurzfristig zu kommen, was ich in Deutschland gerne mache (überflüssig wartend rumsitzen ist doof), würde hier richtig schiefgehen.

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Zugfahrt.

(Natürlich etwas übertrieben:) Der Unterschied zwischen Deutschen und Russen?

Wir fahren Zug, Abteil. Natürlich nicht allein, sondern das Abteil ist voll. Wie das so ist kommt man ins Gespräch…

In Deutschland, mit etwas Glück hat ein Mitfahrer Schokolade dabei und bietet dir noch ein Stück an.

In Russland sind unsere Mitfahrer sich etwas zu essen kaufen gegangen – und haben uns einfach mal ein Bounty-Schokoladenriegel mitgebracht. „Hier, das ist übrigens für euch.“ So nebenbei. Bin immer noch etwas baff…

Kompliment.

Die schönsten Komplimente sind doch die indirekten.

Zum Beispiel gestern, als wir unterwegs waren und uns (auf Englisch) unterhielten, wurde ich von einem Russen der neben uns lief mit „Hello!“ angesprochen. Ich wusste nicht, wie ich am besten reagieren sollte und entschied mich mit „Privet!“ für die landesübliche Begrüßung.

Das war alles an direkter Kommunikation, aber mir wurde hinterher übersetzt, dass sich die russische Gruppe neben uns wohl fragte, warum wir englisch sprechen. Meine Begrüßung war dann aber wohl so überzeugend, dass ihre Erklärung war, wir wären wohl alle Russen, die die englische Sprache üben.

Yay. 🙂

 

PS: Nachtrag in der Facebook-Datenschutz Geschichte. Nur aufgrund der Handynummer wurden sich die Patienten einer Psychiaterin gegenseitig als Freunde vorgeschlagen – schon krass.

Nachsehen.

In anderer Sache: Facebook hat jetzt seine Politik etwas nutzerfreundlicher gemacht, uns Nutzern mitzuteilen, WARUM wir Werbeanzeigen sehen. Unter anderem kann es nämlich auch vorkommen, dass unsere Facebook-Emailadresse von Firmen mit Facebook abgeglichen wurde.

Soforthilfe erst einmal: Bei gesponserten Einblendungen über das Fragezeichen und „Warum sehe ich diese Werbung?“ hovern und nachsehen.

Etwas detaillierter in meiner Quelle: Hier.

PS: Ich weiss, dass nicht jeder Mensch auf Facebook ist. Solltest du auch ein Nichtnutzer sein, hier der Beweis, dass Tiere die besseren Models sind. (Soll ja keiner sagen, in meinem Beitrag wäre nicht für jeden etwas 😉 )

PPS: Heute war ein sehr ruhiger Tag. Aber wir hatten auch ein kleines Gewitter.

Sprache.

Ich suche ja kontinierlich auch nach Wegen mich persönlich weiterzuentwickeln. Heute habe ich ein Video, dass ich sehr interessant fand gefunden. Es geht um die Frage, warum wir uns eigentlich manchmal nicht zuhören und wie ich selbst das verbessern kann:

Laufen.

Ein kleines Update von mir. Sorry, dass ich mich nicht öfter melde, teilweise steht der Internet-Empfang im Weg (was aber auch dazu führt, dass ich mein Handy so wenig benutze wie sonst nie :P), teilweise ist einfach so viel los… Weiterlesen

Ich packe meinen Koffer…

…und nehme mit: ein Handy, ein Ladegerät, ein Akkupack, Kleidung (Unterwäsche, Socken, ein Hemd, zwei Pullover, eine Jeans, zwei kurze Hosen, sechs oder sieben Tshirts, einen Schlafanzug, eine Sporthose, zwei Sportshirts), Turnschuhe, zwei Bier (regionale Spezialität!), zwei Packungen Gummibärchen, zwei Schokoladen, eine Zahnbürste, ein Shampoo, eine Zahnpasta, ein kleines Handtuch, Hygieneartikel ( 😉 ).

Morgen geht der Flieger.